GERNE GEBEN – Wie Loslassen dein Leben leichter macht

Beim Geben kommt die Freude und Dankbarkeit stets zu dir zurück. Du schaffst Raum und mentale Entlastung und machst gleichzeitig andere und dich selbst glücklich. Probier es aus!

GEBEN – das klingt im ersten Moment nach Verzicht – nach etwas, das wir weggeben und verlieren. Doch gerade im Kontext von Ordnung und Ausmisten zeigt sich: Geben kann unglaublich befreiend sein. Dinge loszulassen, die wir nicht mehr brauchen, schafft nicht nur Platz in unseren Räumen, sondern auch in unserem Kopf. In diesem Artikel geht es darum, wie „gerne geben“ zu einem Schlüssel für mehr Leichtigkeit, Klarheit und Freude werden kann.

Warum uns das Geben oft so schwerfällt

Zu vielen unserer Dinge besteht oft eine emotionale Bindung.
Sie erinnern uns an liebe Menschen, an besondere Zeiten oder auch an schöne Erlebnisse.
Oftmals haben wir Schuldgefühle beim Weggeben solcher Gegenstände.
Das übrigens völlig unnötigerweise.
Du denkst „das war doch ein Geschenk, das kann ich doch nicht so einfach hergeben“.
Doch kannst du!

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Der Perspektivwechsel: Geben als Gewinn

Wenn Dinge weitergibst, dann machst du in den allermeisten Fällen anderen damit eine Freude.
Und genau diese Freude und Dankbarkeit kommt wieder zu dir zurück.
Manchmal sofort, manchmal auch erst später.
Ich selbst habe das schon so oft erfahren dürfen.
Dabei können es auch nur die ganz kleinen vielleicht banalen Dinge sein.
Ich möchte dir dazu ein Beispiel erzählen:
Ich hatte mal wieder eine Unmenge an Papiertüten, Mehrweg-Einkaufstaschen und Baumwollbeuteln angesammelt.
Weil man das ja irgendwann nochmal gebrauchen kann.
Aber wie es meistens so ist, wenn man unterwegs tatsächlich mal etwas braucht, hat man nichts dabei.
Und so wächst dieser Stapel unaufhörlich weiter.
Ich habe zwei Drittel davon eingepackt und zum Sozialkaufhaus gebracht.
Und was soll ich sagen.
An der Kasse war man so glücklich und dankbar über diese Spende.
Die Mitarbeiter konnten das wirklich richtig gut gebrauchen.
Denn dort haben die Kunden ja auch oft nichts dabei haben, um ihre gekauften Sachen einzupacken.
Also, du siehst, das war eine Win-Win-Situation für beide Seiten.
Es ist so einfach, die Freude und Dankbarkeit durch das Geben in dein Leben zu bringen.
Außerdem schaffst du gleichzeitig mehr Raum in deinem Zuhause.
Du schaffst mentale Entlastung durch weniger Besitz.
Das ist sogar in einigen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

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Was bedeutet „gerne geben“ wirklich?

Du selbst entscheidest ganz bewusst, was du abgeben bzw. hergeben möchtest.
Gerne geben bedeutet nämlich nicht, zwanghaft alles aussortieren, sondern du entwickelst die Freude beim Weitergeben.
Dabei bist du dankbar für das, was dir so lange Zeit gedient hat und kannst es loslassen ohne Reue.

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Praktische Wege, um ins Geben zu kommen

Beim Geben solltest du in kleinen Schritten vorgehen.
Am besten du beginnst mit einfachen Kategorien wie Kleidung, Bücher oder doppelte Haushaltsgegenstände.
Die meisten Menschen tun sich mit diesen Dingen zu Beginn etwas leichter und kommen dann in Schwung und sind motiviert auch mit anderen Bereichen weiter zu machen.
Vielleicht weißt du auch schon ganz genau, welche Gegenstände du an wen weitergeben möchtest.
Oder du recherchierst Orte und Möglichkeiten dafür.
Es gibt so viele soziale Einrichtungen und Institutionen, die wirklich dankbar sind für Spenden jeglicher Art.

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Die emotionale Wirkung von Geben

Du stärkst dein eigenes Wertesystem.
Du fühlst dich stolz.
Gleichzeitig auch leicht und befreit.
Mit mehr Klarheit für deinen Alltag.
Du kommst in Verbindung mit neuen anderen Menschen.
Daraus ergeben sich vielleicht neue Freundschaften und Möglichkeiten.
Kurz gesagt: Es macht dich tatsächlich einfach glücklich!

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Geben als Teil eines ordentlichen Lebensstils

Du entwickelst langfristig Nachhaltigkeit und bewussten Konsum.
Du wählst bewusster.
Und du dadurch kaufst du weniger.
Durch kontinuierliches Loslassen hältst du langfristig Ordnung.
Das Geben wird als Gewohnheit etabliert.

Geben ist ein Geschenk – auch für dich
Geben bedeutet nicht, etwas zu verlieren – sondern Platz für Neues zu schaffen. Wenn du lernst, gerne zu geben, wird Ausmisten nicht mehr zur Pflicht, sondern zu einer bereichernden Erfahrung. Es ist ein Schritt hin zu mehr Ordnung, mehr Leichtigkeit und einem bewussteren Leben.

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