Challenges für das Neue Jahr
Es ist wieder mal Januar.
Ganz viele von uns haben wieder mehr oder weniger gute Vorsätze.
Mehr Sport, weniger essen, kein Alkohol, kein Fleisch und, und, und.
Meistens wird vieles davon nicht durchgehalten und wieder abgebrochen oder beendet.
Ich möchte dir hier mal ein paar Möglichkeiten für diverse Challenges und neue Routinen vorstellen und an die Hand geben.
Vielleicht ist ja hier doch die eine oder andere Sache dabei, die du gerne praktizieren und/oder ausprobieren möchtest.
Damit kannst du übrigens jederzeit starten -also auch mitten im Jahr.
No-Buy-Challenge
Eignet sich besonders gut für Kleidung.
Lässt sich aber auch für andere Dinge anwenden: Deko oder andere Dinge, von denen du sowieso schon zu viel in deinem Zuhause hast.
Versuch doch mal für eine bestimmte Zeit, keine neuen Kleidungsstücke mehr zu kaufen.
In unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft sind bei den meisten die Kleiderschränke gut gefüllt.
Manche sogar überfüllt.
Deshalb sollte diese Challenge meiner Meinung nach durchaus für die meisten möglich sein.
Die Länge oder den Zeitraum dafür legst du selber fest.
Das kann ein Monat sein, mehrere Monate, ein halbes Jahr – was für dich passt.
Ich selbst habe das tatsächlich mal über ein ganzes Jahr hindurch durchgehalten.
Dadurch sind verschiedene Effekte eingetreten.
– Ich habe auch die Sachen endlich mal wieder getragen die sonst nicht so oft dran waren
– Ich habe neue, interessante Kombinationsmöglichkeiten gefunden mit den Dingen, die schon vorhanden waren
– Ich habe ganz schön viel Geld gespart ( ein nicht unwesentlicher Aspekt für diese Challenge)
– Ich hatte viel mehr (Frei)Zeit zur Verfügung. Weil ich nicht mehr ständig in diversen Online-Shops unterwegs war oder meine freien Tage in der Innenstadt zum Shoppen verbracht habe. (In dem Zusammenhang habe ich übrigens auch einige Newsletter gekündigt)
– Ich kaufe seither VIIIIEEEEL weniger Bekleidung. Und wenn dann inzwischen nur noch von nachhaltigen Labels. Fast Fashion habe ich ohnehin schon nicht gekauft. Ich achte darauf, dass ich die Teile gut kombinieren kann (Capsule Wardrobe)
Also, du siehst, es lohnt sich!
Täglich ein Teil aussortieren
Hier spreche ich vom ganzen Haushalt.
Das klappt am Anfang recht gut.
Ganz einfach, weil dir meistens auf Anhieb einige Dinge einfallen, die ganz sicher wegkönnen.
Und mit weg meine ich natürlich nicht automatisch in den Müll.
Das können selbstverständlich auch Dinge sein, die du weitergeben möchtest.
Verkaufen. Verschenken. Spenden.
Alles ist möglich.
Den Zeitraum bestimmst auch hier du selbst.
Ich würde allerdings auch hier auf jeden Fall mehrere Monate empfehlen.
Es soll ja schließlich auch eine Challenge sein und dich ein wenig herausfordern 😉
Also überlege dir für jeden Tag ein Teil, das gehen darf.
Lebensmittel aufbrauchen
Hab ich auch selbst schon praktiziert.
Sogar des Öfteren.
Hierbei sichtest du deine Lebensmittelvorräte, im speziellen die Trockenvorräte.
Du versuchst diese aufzubrauchen, bevor du wieder neues nachkaufst.
Dadurch entstehen viele interessante neue Rezept-Ideen und Kreationen.
Du kannst auch diverse Online-Portale nutzen, bei denen man einzelne Lebensmittel eingibt, um dann Rezeptvorschläge daraus zu bekommen.
Im Kühlschrank kannst du zusätzlich eine kleine Box anlegen mit den Eat-me-first- Produkten.
Denke auch an deine Vorräte im Tiefkühlschrank.
Frische Sachen wie Brot, Obst und Gemüse, Milch, Butter etc. sind natürlich erlaubt jederzeit nachzukaufen.
Diese Challenge läuft dann einfach so lange, bis alles aufgebraucht ist.
Gleichzeitig wirst du noch zum Lebensmittelretter, weil du auch die Dinge aufbrauchst, sie sonst eventuell vergessen werden und dann vielleicht nicht mehr genießbar sind.
Außerdem lässt sich diese Challenge auch ganz wunderbar mit Gewürzen praktizieren .
Also, lass dich überraschen, welche leckeren Gericht bei dir entstehen!
Tägliche 15-Minuten-Projekte
Ich selbst bin ein großer Fan von den 15-Minuten-Projekten.
Denn 15 Minuten hab ich in der Regel auch jeden Tag übrig.
Du ganz sicher auch!
Und damit lassen sich größere Vorhaben leicht herunterbrechen für kleine Happen täglich.
Oder um neue Routinen in den Alltag einzubauen.
Dabei ist es ganz egal, um was es sich handelt.
Ob du jeden Tag 15 Minuten putzt, aufräumst, etwas lernst, etwas kochst.
Ob du spazieren gehen möchtest, Yoga oder Sport praktizieren möchtest, meditieren willst, lesen oder Journaling.
Probier es unbedingt aus.
Stell dir täglich den Timer und leg los.
Es funktioniert, glaub es mir.
Hab ein paar Tage Geduld und du wirst die ersten Erfolge und Fortschritte sehen.
Damit kommt auch die Freude und Bestätigung um dranzubleiben.
Jede Woche/jeden Monat ein anderes Zimmer ausmisten
Auch eine ganz wunderbare Möglichkeit, um langfristige Erfolge zu haben ohne Überforderung.
Hier kannst du auch wieder in deinem ganz eigenen Tempo vorgehen.
Du fängst mit dem einfachsten Raum oder Bereich an, um direkt kleine Erfolgserlebnisse zu bekommen.
Das kann auch manchmal nur eine Schublade oder Regal sein.
Ganz nach deinen Bedürfnissen.
Dann klappt der Rest fast ganz von selbst.
Hier kommt es natürlich auch ganz auf deine individuellen Wohnverhältnisse drauf an.
Deshalb lässt sich hier nur schwer ein Zeitraum festlegen.
Fazit
So ich hoffe, ich konnte dich ein wenig inspirieren, anregen und motivieren.
War die eine oder andere Möglichkeit für dich dabei?
Ja?
Dann starte direkt los in dein ganz eigenes Ordnungsprojekt 2026!
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