
GERNE GEBEN – Wie Loslassen dein Leben leichter macht
Beim Geben kommt die Freude und Dankbarkeit stets zu dir zurück. Du schaffst Raum und mentale Entlastung und machst gleichzeitig andere und dich selbst glücklich. Probier es aus!
Es ist ein altbekanntes Muster – immer wieder nehmen wir uns vor, unser Wohnumfeld aufzuräumen. Doch wo beginnt man? Und wie wichtig ist es, besonders in den Sommermonaten das Leben, aber auch das zu Hause einmal kräftig zu entrümpeln? Aufräumen leicht gemacht – ein Weg, den wir hier etwas genauer betrachten wollen.
Es ist kein Geheimnis. Wir nehmen uns ständig vor, endlich mal richtig gründlich aufzuräumen. Doch im Winter ist es uns oftmals zu kalt, im Frühling wollen wir die Zeit im Freien genießen und die langen Wintermonate hinter uns lassen. Und im Sommer? Wie sieht es mit dem Sommer aus? Ist der Sommer vielleicht die beste Zeit, die man nutzen kann?
Aufräumen im Sommer ist tatsächlich eine gute Idee. Denn die Sommermonate bieten einiges. Einerseits hohe Temperaturen, lange Tage und die Möglichkeit, beim Entrümpeln auch direkt auszusortieren und zu entsorgen. Entrümpeln, aufräumen und Co. gehen so eng ineinander über und erlauben es, alles auf einmal durchzuführen und nicht nur Schritt für Schritt.
Eine wichtige Frage, die tatsächlich gestellt werden muss. Oftmals geht das Aufräumen vom Wohnumfeld auch mit einem Aufräumen im eigenen Leben einher. Wir entrümpeln nicht nur unseren Kleiderschrank, sondern irgendwo auch unsere Seele und unser ganz persönliches Leben. Oft sind es nur kleine Schritte, die wir bereit sind, zu tun. Magazine und Bücher vom Boden aufheben und ihnen einen festen Platz geben. Den Schreibtisch aufräumen, Dokumente sortieren, Haarbürsten, Bodylotions und Nagellacke sortieren und wegschmeißen – all diese kleinen Dinge sind sicherlich schon wichtige Schritte. Aber sie sorgen am Ende nicht dafür, dass das Endprodukt zufriedenstellend ist. Hierfür braucht es einen großen Rundumschlag.
Und deshalb ist das Entrümpeln und Aufräumen im Sommer auch immer damit verbunden, dass sich im Leben etwas verändert. Nur wer einmal richtig ausgemistet und aufgeräumt hat, der wird glücklich sein. Denn das Anfassen der vielen unterschiedlichen Dinge, die seit Jahren unser Leben belasten und die eigentlich niemand braucht, ist auch ein Abschluss. Wer hunderte Bücher hat, die er/sie nicht benötigt und die nur Platz wegnehmen, sollte sie reduzieren. Sicherlich steckt hinter jedem Buch, hinter jedem Kleidungsstück und hinter jedem Accessoire irgendwo eine Geschichte. Wenn man diese Geschichte noch einmal hervorholt, sich damit auseinandersetzt, aber dann abschließt, kann man einen Neuanfang wagen. Und das sind Schritte, die das Leben befreien, die glücklich machen, vielleicht auch nachdenklich – aber letztendlich immer einen großen Gewinn bringen.
Für das Aufräumen gilt es zuerst, eine gute Atmosphäre herzustellen. Du musst die Veränderung in deinem Leben wollen. Du musst bereit dafür sein, nicht nur ein wenig Staub zu wischen und ein paar Dinge anders zu positionieren. Wenn du dazu bereit bist, zu entrümpeln, aufzuräumen und neu zu gestalten, dann wird es auch Spaß machen. Und damit die Atmosphäre passt, kannst du zum Beispiel deine Lieblingssongs hören oder dir helfen lassen. Von Freunden oder Partnern, mit denen du gemeinsam noch mal in die Vergangenheit eintauchst, Geschichten erzählst und dich an tolle oder vielleicht auch weniger tolle Momente zurückerinnerst.
Wenn du aufräumst, es ist wichtig, dass du einerseits die Dinge, die du nicht mehr benötigst, entsorgst. Auf der anderen Seite ist es auch wichtig, dass du all jene Dinge, die du behalten willst, gut verstaust. Und hier kommen die kleinen Helfer zum Einsatz. Kartons, Kisten, Aufbewahrungsboxen, Stifte, aber auch Aufkleber und vielleicht auch ein kleiner Notizblock sind wichtig. Ebenso Müllsäcke und vielleicht sogar ein Termin mit einem Entrümpelungsunternehmen, falls du viele Dinge wegschmeißen willst und diese abgeholt werden sollen. In die Kisten, Kartons und Aufbewahrungsboxen kannst du all das sortieren, dass du behalten willst. Die Müllsäcke sind für das klassische Entsorgen zuständig und mit Stiften und Aufklebern kannst du deine Kisten, Kartons und Aufbewahrungsboxen beschriften, damit du immer weißt, wo du deine Dinge gelagert hast. Hast du einen kleinen Notizblock, kannst du dir sogar eine Liste machen, was in jedem einzelnen Karton enthalten ist.
Zum Aufräumen gehört auch immer die Entsorgung. Wenn du viele Dinge hast, die du wegschmeißen möchtest, dann kannst du das nicht über den Hausmüll machen. Das gilt für Möbel ebenso wie für Elektrogeräte, aber auch Sperrmüll oder Wertstoffe. Du hast hier die Möglichkeit, alles abholen zu lassen oder selbst wegzubringen. Wenn du es selbst wegbringst, benötigst du ein Fahrzeug. Im besten Fall ein relativ großes Fahrzeug, damit du nicht zu oft fahren musst. Auch das muss im Vorfeld geklärt werden.
Gehe Schritt für Schritt vor. Du wirst nicht an einem Tag dein komplettes Wohnumfeld aufräumen können. Weder im Sommer noch zu einer anderen Jahreszeit. Deshalb plane deine Aufräumaktion genau und versuche, dir jeden Tag Zeit dafür zu nehmen. Vielleicht sind es 15 oder 30 Minuten, die du pro Tag dafür aufwenden kannst. Vielleicht ist es aber auch etwas mehr Zeit. Je strukturierter du vorgehst und je besser du dein Zuhause ausmistest, umso wohler fühlst du dich danach.
Du musst zwischen dem klassischen Aufräumen und dem Aufräumen und Entrümpeln unterscheiden. Normalerweise solltest du jeden Tag aufräumen. Immer die Dinge wegräumen, die du gerade genutzt hast, damit du nicht viel Zeit für eine große Aufräumaktion aufbringen musst. Wenn du aber aufräumst und ausmistest, ist das noch mal was anderes. Das solltest du regelmäßig machen. Vielleicht nimmst du dir tatsächlich einmal pro Jahr vor, dein Wohnumfeld komplett aufzuräumen. Ein Aufräumen im Sommer empfiehlt sich immer, da die Voraussetzungen im Sommer besonders gut sind. Am Ende ist es wie bei jeder anderen Aktion auch – du entscheidest, wie du dein Aufräumen gestaltest, wie oft du dies tust und du entscheidest auch, ob es dir Freude macht oder nicht. Versuche eine angenehme Atmosphäre zu schaffen und denke immer an das Endergebnis. Das motiviert und macht dich glücklich.

Beim Geben kommt die Freude und Dankbarkeit stets zu dir zurück. Du schaffst Raum und mentale Entlastung und machst gleichzeitig andere und dich selbst glücklich. Probier es aus!

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