
GERNE GEBEN – Wie Loslassen dein Leben leichter macht
Beim Geben kommt die Freude und Dankbarkeit stets zu dir zurück. Du schaffst Raum und mentale Entlastung und machst gleichzeitig andere und dich selbst glücklich. Probier es aus!
Wer hat jetzt eigentlich Zeit, einen Blogartikel zu lesen?
Ganz ehrlich: vermutlich niemand. Vielleicht liest du das erst im Sommer. Oder nächstes Jahr. Oder genau jetzt, zwischen Punsch, To-do-Liste und schlechtem Gewissen.
Und weißt du was? Das reicht völlig.
Denn Weihnachten kommt jedes Jahr. Und jedes Jahr nehmen wir uns vor, dass es diesmal anders wird. Ruhiger. Entspannter. Besinnlicher.
Und dann… wird es wieder genau das Gegenteil.
Die angeblich besinnliche Zeit
Wir kommen gerade aus dem Black-Friday-Fieber – und stolpern direkt mit Vollgas in den Advent.
Besinnlich?
Eher: Stress auf Dauerschleife.
Ich meine nicht den Stress, der einfach da ist. Ich meine den, den wir uns selbst bauen.
Weil wir glauben, wir müssen.
Weil man das halt so macht.
Weil alle anderen es auch tun.
Ich bin keine Mama.
Ich habe „nur“ meinen Haushalt, mein Business, meinen Partner und meinen Kater.
Und trotzdem merke ich jedes Jahr:
Weihnachten ballt alles zusammen, was das ganze Jahr über schon zu viel war.
Allen gefallen wollen.
Niemanden enttäuschen.
Alles richtig machen.
Alles mitnehmen.
Alles schaffen.
Aber tun wir uns damit wirklich etwas Gutes?
Ich habe mir letztes Jahr bewusst Stress rausgenommen.
Nicht radikal. Nicht perfekt. Sondern ehrlich.
Der Christbaum steht bei uns nicht erst am 24. Dezember.
Er steht rund um den 10. Dezember.
Und plötzlich passiert etwas Magisches:
Ich bin früher in Weihnachtsstimmung. Ich genieße sie länger. Und sie fühlt sich nicht mehr wie ein Pflichtprogramm an.
Früher war es so:
Bis der Baum stand, war ich von Keksen übersättigt, von Weihnachtsliedern genervt und innerlich schon im Frühling angekommen.
Heute sitze ich abends im Wohnzimmer, das vom Baumlicht erhellt ist, draußen leuchten die Lichterketten in den Garten – und ich merke: So fühlt sich BLISS an.
Nicht perfekt. Aber ruhig.
Geschenke gibt es bei uns wenige.
Sehr wenige.
Ich schenke meiner Familie vor allem eines: Zeit.
Zeit miteinander ist wertvoll – gerade wenn man mehrere Stunden voneinander entfernt lebt.
Kinder bekommen ohnehin unzählige Geschenke. Von Nachbarn, Verwandten, Großtanten.
Aber ein Ausflug mit Tante Karin im Frühling?
Ein gemeinsamer Tag?
An den erinnert man sich.
Mit Freundinnen schenken wir uns schon lange nichts Materielles mehr.
Ein gemeinsamer Abend. Ein Thermenwochenende. Eine Yoga-Reise.
Das bleibt. Der 30-Euro-Kram nicht.
Und trotzdem höre ich jedes Jahr dieselben Sätze von Frauen:
„Ich laufe seit Wochen durch die Geschäfte.“
„Ich weiß nicht mehr, was ich noch kaufen soll.“
„Ich bin fix und fertig.“
Ganz ehrlich: Diesen Stress möchte ich nicht mehr.
Gezielte Geschenke? Ja.
Aus der Nase gezogene Pflichtgeschenke? Nein.
Advent ist ein Terminmarathon.
Kindergarten-Events. Basteln. Nikolaus. Krampuslauf.
Konzerte. Glühwein hier. Punsch dort.
Besuche bei Menschen, die man eigentlich nur einmal im Jahr sieht – und ehrlich gesagt gar nicht so gern.
Warum sagen wir zu so vielem Ja, obwohl wir innerlich Nein fühlen?
Wir hetzen. Wir funktionieren.
Aber wir besinnen uns nicht.
Hand aufs Herz:
Wie viele Weihnachtsdeko-Kisten hast du?
Und wie viele davon machen dir wirklich Freude?
Ich habe kaum noch welche.
Einen Adventkranz. Ein paar Kerzenständer. Lichtelemente.
Keine Wichtel. Kein Sammelsurium. Kein „weil man das halt so macht“.
Und apropos Wichtel:
Wann ist dieser Trend eigentlich explodiert?
Mehlspuren. Tägliche Aktionen. Bastelideen. Aufräumen. Verstauen.
Ganz ehrlich: Das ist kein Zauber. Das ist ein Projektmanagement-Job.
Sogar Dinge, die eigentlich guttun sollen, werden zu To-dos.
Rauhnächte.
13 Wünsche.
Täglich räuchern.
Bitte… wer hat dafür gerade wirklich Kapazität?
Ich liebe Rituale.
Aber nur dann, wenn sie nähren – nicht, wenn sie Druck machen.
Weniger ist kein Verzicht – es ist eine Entscheidung
Die Listen werden länger.
Die Erwartungen größer.
Die Energie weniger.
Und dann sitzen wir da – im Dezember – und denken:
Die Buchhaltung muss noch fertig werden.
Das Business läuft. Die Kunden buchen.
Der Partner ist gestresst wegen Jahresabschluss.
Und eigentlich würden wir einfach gern am Abend vorm Kamin liegen, Kekse essen, reden und vielleicht alle Harry-Potter-Filme bis Weihnachten durchschauen.
Ist das zu viel verlangt?
Ich glaube nicht.
Mach dir eine Liste. Nicht mit To-dos.
Sondern mit diesen Fragen:
– Was hat mich diese Adventzeit wirklich gestresst?
– Was davon war freiwillig?
– Was darf nächstes Jahr wegfallen?
– Was möchte ich bewusst anders machen?
Dann ändere das nächste Weihnachten diese Dinge für dich, für deine Familie.
Wenn Geschenke, dann sammle Ideen übers Jahr.
Wenn Materielles, dann gezielt.
Weniger. Bewusster.
Fokus auf Einfachheit.
Zeit mit deinen Liebsten.
Zeit für dich.
Denn Weihnachten ist einmal im Jahr.
Und wir haben es wirklich verdient, dieses Jahr ruhig zu beenden.
Das ist für mich Ordnung.
Und das ist BLISS. 💜

Beim Geben kommt die Freude und Dankbarkeit stets zu dir zurück. Du schaffst Raum und mentale Entlastung und machst gleichzeitig andere und dich selbst glücklich. Probier es aus!

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