Ich war schon immer unordentlich – Gibt es das „Ordnungs-Gen“?
„Ich war schon immer so.“ Diesen Satz höre ich oft, wenn es um Ordnung geht. Doch was steckt wirklich dahinter? Gibt es ein sogenanntes Ordnungs-Gen – oder ist unser Umgang mit Ordnung eher das Ergebnis von Prägung, Gewohnheit und erlernten Verhaltensmustern?
Die Wahrheit ist: Es gibt kein Ordnungs-Gen. Zwar beeinflussen Temperament und Persönlichkeitsstruktur unser Verhalten, aber ob wir Strukturen lieben oder eher im kreativen Chaos leben, ist selten eine reine Frage der Biologie. Viel entscheidender ist unsere Kindheit: Wie wurde in unserem Elternhaus mit Ordnung umgegangen? Gab es feste Routinen, klare Zuständigkeiten – oder war Ordnung eher ein Thema von Streit, Kontrolle oder Überforderung?
Im Video schauen wir uns an, welche Rolle Erziehung spielt, wie unbewusste Glaubenssätze und Muster zur Selbstsabotage führen können – und warum das Gefühl, „schon immer unordentlich“ gewesen zu sein, oft eher eine Schutzbehauptung als eine Tatsache ist.
Spoiler: Es ist nie zu spät, neue Wege zu gehen. Ordnung ist kein Charaktermerkmal – es ist ein Werkzeug. Und das kann jede*r lernen.
Teile den Beitrag:
Weitere interessante Beiträge

Zwischen Erinnerungen und Belastung – Ein entspannter Umgang mit Kinderkunst
Kinderkunst ist bunt, emotional und voller Erinnerungen – und kann im Familienalltag gleichzeitig herausfordern. Dieser Artikel zeigt einen entspannten, alltagstauglichen Umgang mit Zeichnungen und Basteleien, der Wertschätzung ermöglicht und gleichzeitig entlastet.

Egal ob du über Geld sprichst oder nicht – handle!
Finanzen zu ordnen ist einfacher als gedacht. Wer Überblick gewinnt, Schulden abbaut, Rücklagen bildet und klare Sparziele setzt, übernimmt die Kontrolle über sein Geld. Bewusster Konsum und langfristiges Investieren schaffen Sicherheit, Freiheit und ein gutes finanzielles Gefühl.

Weihnachtsstress reduzieren – weniger Zeug, mehr BLISS
Weihnachten soll besinnlich sein – ist aber oft einfach zu viel. Dieser Artikel ist eine ehrliche Einladung, Erwartungen loszulassen, Termine und Zeug zu reduzieren und wieder mehr Ruhe, Leichtigkeit und BLISS in die Adventzeit zu bringen. Weniger ist mehr.

Zeitmanagement mit der 80-20-Regel: Mehr Ordnung, weniger Aufwand
Weniger Aufwand, mehr Ordnung: Mit der 80-20-Regel räumst du blitzschnell die wichtigsten Flächen auf, setzt Prioritäten und verabschiedest dich von Perfektionismus. So bleibt dein Zuhause ordentlich – und du hast mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben.