
Challenges für das Neue Jahr
Mit guten Vorsätzen in das Neue Jahr. Neue Routinen ausprobieren und in den Alltag etablieren. Lies hier über verschiedene Challenges als Möglichkeit.
Kennst du diese hübschen Bilder auf Pinterest, wo die Kleidung, Ordner oder Bücher in Regenbogenfarben aufgestellt werden? Häufig werden sie mit “Color-Coded” oder “Farbkodiert” beschriftet, was in vielen Fällen leider die falsche Beschreibung ist. Auch ich hänge meine Kleidung nach Farbe sortiert auf und ich liebe es auch, wenn die Bücher farblich sortiert im Regal stehen. Für viele wäre das absolut unpraktisch, was ich durchaus nachvollziehen kann, wenn man viele Bücher sein Eigen nennt. Bei gerade einmal 25 Büchern, ist es aber nicht schwer das richtige zu finden, wenn man eines braucht. Wie aber eben schon erwähnt, hat das nichts mit Farbkodierung zu tun.
Weil ich von einigen mittlerweile gefragt wurde, möchte ich in diesem Beitrag einmal aufklären, was genau Farbkodierung oder Color-Coding im Bereich des Organisierens bedeutet und ob man so etwas überhaupt braucht.
Es gibt viele Dinge in unserem Haushalt, die ich nach Farben sortiere, weil ich es optisch einfach sehr ansprechend finde. Mit einer echten Farbkodierung hingegen arbeite ich momentan allerdings nur in wenigen Bereichen unseres Haushaltes. Einer davon sind unsere Unterlagen. Hier haben wir für jede Kategorie eine andere Farbe gewählt, damit man auf einen Blick gleich beim Öffnen der Schublade sieht, zu welcher Akte man greifen muss, wenn man beispielsweise nach den Versicherungsunterlagen sucht.
So haben eben die Versicherungen blaue Reiter, alles, was mit Banken zu tun hat, ist grün, alle Unterlagen, die unveränderlich sind und ein Leben lang aufbewahrt werden müssen, sind rot. Wenn dich mein System für die Unterlagen interessiert, schau doch mal in dem Beitrag dazu nach.
Farbkodierung oder Color-Coding heißt also, dass Dinge in einer bestimmten Kategorie einer bestimmten Farbe zugeordnet werden. Sei es nun durch farbige Reiter bei den Unterlagen* oder durch farbige Kisten, Boxen*, Tücher* oder andere Utensilien.
Farbkodierung kannst du für viele Bereiche in deinem Haushalt verwenden. Für Kinder beispielsweise fällt das Auseinanderhalten von Farben leichter, als Dinge mit Text zu beschriften. So wird es in der Schule bereits mit den unterschiedlichen Farben der Mappen für die einzelnen Fächer gemacht. Man könnte für die Kleidung auch Aufbewahrungssysteme mit Farbkodierung schaffen, sodass ein Kind schon früh anfangen kann sich selber die Kleidung rauszusuchen. Oder vielleicht möchtest du es in deinem eigenen Kleiderschrank benutzen. Ich habe zum Beispiel meine Socken getrennt aufbewahrt – eine Kiste für Sneakersocken, eine für normale Strümpfe und eine für warme Wintersocken. Man könnte die einzelnen Kisten in einer anderen Farbe wählen, um die einzelnen Sockenarten auseinander zu halten.
Wenn sich mehrere Kinder im Haushalt befinden, könnte man jedem Kind eine Farbe zuordnen und dementsprechend Kisten, Kleiderhaken usw. im Eingangsbereich aufstellen, sodass jedes Kind weiß, wo es seine Sachen aufzubewahren hat. Ein gutes Mittel, damit die Kleinen Ordnung halten können und es zu weniger Streit kommt, weil klar ist, wem was gehört.
In der Küche könntest du die Farbkodierung beispielsweise für deine Rezeptsammlung nutzen. So kannst du auf einem Blick sehen, welche Rezeptkarten Hauptgerichte sind, welche Nachspeisen und welche Karten Frühstücksrezepte zeigen.
Wie du siehst, gibt es viele Einsatzgebiete und im Endeffekt sind deiner Fantasie da keine Grenzen gesetzt. Farbkodierungen sind immer dann sinnvoll, wenn du etwas auf einem Blick schnell überblicken möchtest, ohne lange auf irgendwelche Beschriftungsschilder zu schauen.
Benutzt du bei dir bereits Farbkodierungen?

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