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Die 5 besten Gründe mit dem Meal Prep anzufangen

Inhaltsverzeichnis

Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Meal Prep. Als ich noch in München gewohnt habe und mit 2 Jobs meine Zeit ziemlich knapp wurde, hatte ich mir überlegt, dass ich doch mal für eine Woche vorkochen könnte – haben ja schließlich meine Eltern und Großeltern auch gemacht. Mein erster Gedanke war: „Ich möchte nicht jeden Tag das Gleiche essen. Ich brauche Varianz.“ Also hab ich 5 Gerichte gekocht, die ich gerne esse – ohne im Vorfeld zu planen oder überhaupt großartig drüber nachzudenken… einfach losgelegt.

Genau das war mein Fehler. Ich hatte nachher knappe 40 Portionen im Frost, die ich aufbrauchen musste. 40 Tage gab es bei mir immer nur die gleichen 5 Mahlzeiten – ganz klar Ziel verfehlt. Zwar hatte ich eine Zeitersparnis, aber du kannst dir vorstellen, dass mir das Essen irgendwann zum Hals hinaus hing.

Trotzdem sage ich ganz klar, dass Meal Prep für mich ein totaler Gamechanger ist und ich möchte dir heute erzählen, warum ich Meal Prep so sehr liebe und warum ich das seit Jahren so gut wie jede Woche mache. Natürlich – es gibt immer mal Momente, wo es nicht hundertprozentig passt.Beispielsweise in der Zeit, in der ich schwanger war. Da klappte das nicht, weil ich nicht planen konnte, worauf ich Appetit habe beziehungsweise wovon mir gerade schlecht wird.

Aber ansonsten – also vor der Schwangerschaft und auch jetzt wieder nach der Schwangerschaft – versuche ich jede Woche die Mahlzeiten zu planen und mein Meal Prep durchzuführen.

Ich möchte dir heute fünf Gründe mit auf den Weg geben, die dich bestimmt überzeugen werden, noch heute mit dem Meal Prep anzufangen.

Meal Prep spart Zeit

Der erste und allerwichtigste Grund ist: Man spart unglaublich viel Zeit ein, die man dann wieder für die schöneren Dinge im Leben nutzen kann.

Dadurch, dass du immer weißt, was es gibt, brauchst du nicht lange überlegen, was du kochen könntest. Und du musst nicht mehr jeden Tag Gemüse schnippeln und deine Küche nach dem Kochen lange aufräumen.

Und weil du weißt, was es wann gibt, hast du die Möglichkeit alles an einem Tag fertig vorzubereiten – das sogenannte Batch Working. Ich hatte es schon mal in einer Podcastfolge zum Thema Homeoffice erwähnt. Batch Working ist nicht nur im Homeoffice, sondern auch im Haushalt eine tolle Möglichkeit die Dinge schneller erledigt zu bekommen.

Viele Dinge lassen sich einfach vorbereiten und einige Mahlzeiten kann man auch schon vorkochen. An den Tagen, wo bereits etwas vorgekocht ist, sparst du dir natürlich komplett das Kochen und musst nur noch aufwärmen.

Ich bin ein totaler Morgenmuffel – davon hatte ich dir schon mal in meinem Beitrag zur Morgenroutine erzählt. Ich schlafe lieber länger, als dass ich morgens entspannt noch Zeitung lese und mein Essen für den Tag fertig machen kann. Mittlerweile arbeite ich nur noch von zu Hause aus. Man könnte meinen, dann wäre Meal Prep für die Arbeit überflüssig. Aber es hilft ungemein dabei, dass ich mich auch wirklich auf meine Arbeit konzentrieren kann, weil ich eben nicht noch alles vorbereiten muss. Morgens steht schon alles parat und ich kann einfach in den Kühlschrank greifen und habe mein fertiges Menü direkt am Arbeitsplatz.

Gesünder ernähren durch Meal Prep

Seit ich mit dem Meal Prep angefangen habe, ernähre ich mich viel gesünder. Kein Wunder: Du kannst genau planen, was du essen möchtest und bereitest alles im Vorfeld vor. Es gibt also keine Ausrede mehr für Fastfood. Kein: „Ich hab gerade keine Zeit zu kochen“ oder „Ich habe keine Lust mich jetzt lange an den Herd zu stellen.“ Das meiste ist vorbereitet und du kannst einfach in den Kühlschrank greifen und dir dein Mittag- oder Abendessen zubereiten oder, wenn es bereits vorgekocht ist, einfach nur aufwärmen.

Auch beim Einkaufen landet viel weniger Ungesundes im Einkaufswagen, weil du genau geplant hast, was es die Woche über gibt und was du dafür brauchst. Mit einer gut geschriebenen Einkaufsliste kannst du zeitsparend einkaufen und sparst ebenfalls Geld ein, weil nur noch das im Wagen landet, was du wirklich brauchst.

Weniger Heißhunger

Heißhunger-Attacken können richtig gemein sein. Wenn man erst einmal Heißhunger hat, dann ist es meist schon zu spät, um zu einer gesunden Alternative zu greifen, die man erst einmal zubereiten muss. Dann muss es einfach schnell gehen. Kennst du das?

Was aber, wenn im Kühlschrank immer vorgeschnippelte Gemüsesticks mit einem leckeren Dipp oder fertig vorbereitete kleine gesunde Snacks auf dich warten? Du hast also immer Zugriff auf eine gesunde Alternative. Das war für mich ein totaler Gamechanger in meiner Ernährung.

Natürlich gönne ich mir trotzdem zwischendurch nochmal Chips oder Schoki – wer tut das nicht. Aber diese Heißhunger-Attacken, wie ich sie früher hatte, gibt es nicht mehr. Ganz klar. Du isst regelmäßig und ausgewogen. Der Körper hat keinen Grund mehr mit solchen Heißhunger-Attacken zu reagieren.

Meal Prep spart auch Geld

Ein weiterer großer Grund dafür, am besten gleich mit dem Meal Prep anzufangen, ist der Geldfaktor. Mit Meal Prep kannst du nämlich auch beim Einkaufen sehr viel Geld einsparen. Einmal, weil die Spontankäufe reduziert werden und weil du weniger Lebensmittel verschwendest. Du kaufst ja nur noch das, was du auch wirklich benötigst. Somit kann ein Wocheneinkauf gleich schon viel günstiger werden. Außerdem achtet man beim Meal Prep auch viel mehr auf den Vorrat und auf die Haltbarkeit und die richtige Lagerung der Lebensmittel, wodurch du weniger Ausschuss hast bzw. die vorhandenen Lebensmittel auch länger halten.

Außerdem musst du nur noch 1x pro Woche einkaufen gehen. Dadurch ist die „Gefahr“ sich mehr zu kaufen, als man eigentlich benötigt, viel geringer. Wer preppt hat auch noch den Vorteil, dass man auf der Arbeit nicht mehr das teure Essen in Restaurant, Kantinen und Co. kaufen muss. Wenn du das bisher häufig gemacht hast, sparst du natürlich mit dem Meal Prep jede Menge Geld.

Man spart Platz

Jetzt wirst du dich vielleicht fragen, wie man Platz sparen soll, wenn man doch schon so viel vorkocht und vorbereitet. Dadurch, dass du weniger Vorräte benötigst und nur noch die wichtigen Dinge im Haus hast, brauchst du zum einen keinen großen Lagerraum mehr. Wenn du die fertig vorbereiteten Lebensmittel dann auch noch richtig verstaust, nehmen sie im Kühlschrank und im Frost weitaus weniger Platz in Anspruch, als die einzeln verpackten Lebensmittel. Denk nur mal an eine Paprikaschote. Wenn sie ungeschnitten in deinem Gemüsefach liegt, oder fertig geschnitten in einer passenden Dose, auf die du eine weiter Dose stapeln kannst mit einer anderen Gemüsesorte.

Wichtig ist bei den Vorratsdosen natürlich, dass sie auslaufsicher sein sollten. Ich selber nutze gerne die Dosen mit dem Klickverschluss*, weil ich mir nicht extra neue kaufen wollte. Die halten zwar dicht, aber mir fehlt die Unterteilung in der Dose. Außerdem hätte ich künftig gerne welche aus Glas*.

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