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10 Dinge, die du in 2 Minuten erledigen kannst

Inhaltsverzeichnis

„Kleinvieh macht auch Mist.“, sagten meine Eltern immer zu mir. Gut, das bezog sich meist eher auf das Finanzielle, nämlich dass auch 1 gesparter Euro eben 1 gesparter Euro ist und sich das mit der Zeit aufsummiert. Aber nicht nur in dem Bereich trifft dieser Satz zu. Auch im Haushalt und in Bezug auf Ordnung, bringt es dich einen Schritt weiter an dein Ziel, selbst, wenn du nur kleinere Aufgaben erledigst. 

2 Minuten sind nicht viel Zeit, aber es ist erstaunlich, was man in so kurzer Zeit alles schaffen kann. Oftmals schätzt man die Zeit, die man für Aufgaben benötigt, völlig falsch ein. Einige vermuten, dass sie viel schneller erledigt sind, die meisten jedoch vermuten, dass es viel länger dauert und fangen deshalb gar nicht erst damit an.

Wir haben für uns eine Regel aufgestellt, die uns dabei hilft, dauerhafte Ordnung halten zu können. Dinge, die in unter 1–2 Minuten zu erledigen sind, machen wir nach Möglichkeit sofort. Wichtig ist dafür natürlich, zu wissen, welche Aufgaben wie lange dauern. Besonders dann, wenn du dich gerne mit der Zeit verschätzt, hilft dir eine Stoppuhr, um Aufgaben besser einschätzen zu lernen. Das klingt im ersten Step vielleicht ziemlich bescheuert – aber vertrau mir: Wenn du denkst, die Küche aufzuräumen dauert 15–20 Minuten, du es aus diesem Grund nicht machst und die Stoppuhr hinterher zeigt, eigentlich hat es nur 5 Minuten gedauert, wird es dir die Augen öffnen.

Ausreden, wie: „Das dauert zu lange, dafür habe ich jetzt keine Zeit.“ Oder „Das mache ich nachher …das ist mir gerade zu anstrengend.“ haben damit kaum noch eine Chance, weil du weißt, wie lange es wirklich dauert.

Schnell gemacht

Die folgenden 10 Dinge sind schnell gemacht, bewirken aber schon einiges, denn du hast wieder einen Punkt auf deiner To Do Liste gestrichen und weil es so schnell geht, kannst du es im Vorbeigehen erledigen 😉 

Voraussetzung ist selbstverständlich immer, dass du bereits eine gewisse Grundordnung in deinem Zuhause besitzt. Wenn die noch nicht vorhanden ist, musst du höchstwahrscheinlich bei einigen der genannten Aufgaben erst einmal einiges zur Seite räumen, bevor du damit beginnen kannst.

Das Geschirr vom Mittag in den Spüler einräumen

Es dauert meist nicht einmal eine Minute, das benutzte Geschirr in den Spüler zu räumen. Warum es also erst daneben abstellen, anstelle es direkt hineinzustellen.

Eine Ladung Wäsche anstellen

Den Rest macht die Waschmaschine von selbst 😉 Geht besonders dann sehr schnell, wenn du deine Wäsche schon von Anfang an vorsortierst.

Wäsche in den Schrank einräumen

Wenn du die Wäsche schon gefaltet hast, räume sie auch gleich ein, denn es dauert ja nicht lange. Voraussetzung ist natürlich, dass dein Kleiderschrank eine gewisse Ordnung besitzt.

Armaturen im Badezimmer abwischen

Kalkflecken adé! Wenn du diese Kleinigkeit jeden Tag machst, erspart es dir beim Wochenputz lästiges Schrubben.

Decken im Wohnzimmer falten und Kissen aufschütteln

Es braucht nicht viel, damit das Wohnzimmer gleich ordentlicher aussieht. Kissen und Decken ordentlich auf dem Sofa gelegt geht super fix und hat eine große Wirkung auf den ganzen Raum.

Betten machen

Das komplette Schlafzimmer wirkt sofort aufgeräumter, wenn das Bett gemacht ist – warum also nicht machen?

Pflanzen gießen

Ein kleiner Rundgang mit der Gießkanne dauert meist nicht lange. Es kommt natürlich darauf an, wie viele Zimmerpflanzen du besitzt.

Dinge an ihren Platz zurücklegen

Am besten gleich nach der Benutzung, denn dann geht es am schnellsten 😉

Aktuelle Papierablage

Schnell vorsortieren, was man direkt entsorgen kann, was abgeheftet werden muss und wo noch ein To Do dranhängt. Wenn du nicht besonders viel Post bekommst, kannst du sogar die tägliche Post direkt abheften 🙂

Spielsachen in zurück in die Kiste

Hast du größere Kisten, in denen Lego und Co einfach hineingeworfen werden können? Perfekt – das Spielzimmer ist am Abend schnell wieder aufgeräumt.

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Regelmäßigkeit ist der Schlüssel

Macht man die Aufgaben nicht regelmäßig, häuft sich der Berg nach und nach an. Das Ergebnis: Man braucht überdurchschnittlich lange für die Erledigung und hat im Endeffekt kaum Lust dazu, damit überhaupt zu beginnen.

Du könntest dir beispielsweise eine Routine aufbauen, indem du dir Kärtchen machst, auf denen die Aufgaben, die nur 1–2 Minuten in Anspruch nehmen, vermerkt sind und beispielsweise 3-5x am Tag eine Karte ziehst, um eine solche Aufgabe nebenbei zu erledigen. Oder macht ein Familiending am Abend daraus. In jeder Werbeunterbrechung macht jeder von euch eine kleine 2 Minuten Aufgabe. 

Du kannst aber natürlich auch aus mehreren kleinen Aufgaben eine Morgen- und Abendroutine aufbauen. Entscheide, welche Aufgaben morgens und welche abends mehr Sinn ergeben und baue dir nach und nach deine Routine auf. Achte dabei darauf, dass du nicht alles auf einmal anpacken möchtest, sondern immer schön eine Aufgabe nach der Anderen. Erst, wenn eine Aufgabe zur Routine geworden ist, nimmst du eine weitere dazu. So wird die Routine nachhaltig und es fällt dir leichter, sie beizubehalten.

Egal, wie du dir deine Routine hinterher aufbaust, Hauptsache ist, dass du diese kleinen Aufgaben regelmäßig erledigt bekommst (erledigen lässt 😉 ), um dauerhaft Ordnung zu halten.

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